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EVKOLA

Lernmodul

Engpassrechnung

Optimales Produktionsprogramm bestimmen.

Produziert
Industriekaufmann / IndustriekauffrauLernfeld 8: Kosten- und Leistungsrechnung zur Vorbereitung unternehmerischer Entscheidungen durchführen
Lernvideo
Kurz erklärt, prüfungsnah aufbereitet und leicht wiederholbar
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Hallo und herzlich willkommen auf der IHK-Lernplattform! Heute tauchen wir in ein spannendes Thema der Kosten- und Leistungsrechnung ein: die Engpassrechnung. Sie hilft Unternehmen, bei knappen Ressourcen die richtigen Entscheidungen zu treffen und ihren Gewinn zu maximieren. Bereite dich mit uns optimal auf deine Prüfung vor!

Lernziele

  • Du kannst Engpässe in Industrieunternehmen identifizieren und deren Bedeutung erklären.
  • Du kannst den Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit berechnen und ein optimales Produktionsprogramm erstellen.
  • Du verstehst, wann die Engpassrechnung angewendet wird und welche Fehler du dabei vermeiden solltest.

1.Stell dir vor, du arbeitest in einem Industrieunternehmen. Die Auftragsbücher sind voll, aber eine bestimmte Maschine läuft am Limit, oder es fehlt an qualifiziertem Personal, oder ein Rohstoff ist plötzlich knapp. Solche begrenzten Ressourcen nennen wir Engpässe. Sie verhindern, dass wir alle potenziellen Aufträge erfüllen können. Die große Frage ist dann: Welche Produkte stellen wir überhaupt her und in welcher Menge, um trotz dieser Einschränkungen den größtmöglichen Erfolg zu erzielen? Genau hier setzt die Engpassrechnung an. Sie ist ein entscheidendes Instrument der Kosten- und Leistungsrechnung, um kurzfristig die besten Produktionsentscheidungen zu treffen.

VisuellGeneriere ein fotorealistisches Bild: Ein belebter Produktionsbereich in einer modernen Fabrik mit Maschinen und Mitarbeitern, die unter Hochdruck arbeiten. Eine digitale Anzeige zeigt 'Kapazitätsgrenze erreicht'.

2.Ein Engpass ist also eine Ressource, deren Kapazität die Nachfrage übersteigt und somit unsere Produktionsmenge begrenzt. Das kann eine Maschine sein, Fachpersonal, Lagerflächen oder knappe Rohstoffe. Das Ziel der Engpassrechnung ist klar: Wir wollen den Gesamtdeckungsbeitrag maximieren. Aber was ist der Deckungsbeitrag überhaupt? Ganz einfach: Es ist der Erlös abzüglich der variablen Kosten pro Stück. Dieser Betrag steht uns zur Deckung der Fixkosten und zur Erzielung von Gewinn zur Verfügung. Die Engpassrechnung ist eine kurzfristige Optimierungsentscheidung, die uns hilft, das beste aus unseren momentan begrenzten Möglichkeiten herauszuholen.

VisuellÜberschrift 'Engpassrechnung: Definition und Ziel'. Zeige Definitionen für 'Engpass' (begrenzte Ressource), 'Deckungsbeitrag' (Erlös - variable Kosten) und 'Ziel' (Gesamt-DB maximieren) mit kurzen Stichpunkten.

3.Um ein optimales Produktionsprogramm zu erstellen, folgen wir sechs klaren Schritten. Erstens: Wir identifizieren den Engpass. Welche Ressource ist wirklich knapp? Zweitens: Wir ermitteln den Deckungsbeitrag pro Stück für jedes Produkt. Das ist der Verkaufspreis minus die variablen Kosten. Drittens: Wir bestimmen den Engpassverbrauch pro Stück. Wie viel der knappen Ressource wird für ein einziges Produkt benötigt? Viertens: Wir berechnen den Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit. Das ist der Deckungsbeitrag pro Stück geteilt durch den Engpassverbrauch pro Stück. Fünftens: Wir bilden eine Rangfolge der Produkte, basierend auf diesem Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit. Und sechstens: Wir erstellen das optimale Produktionsprogramm, indem wir die Engpasskapazität gemäß unserer Rangfolge auf die Produkte verteilen und dabei Mindest- oder Höchstmengen berücksichtigen.

VisuellZeige einen Prozessfluss oder eine nummerierte Liste mit den sechs Schritten der Engpassrechnung. Verwende klare, kurze Beschreibungen für jeden Schritt: 1. Engpass identifizieren, 2. DB pro Stück, 3. Engpassverbrauch, 4. DB pro Engpasse…

4.Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Deckungsbeitrag pro Stück und Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit. Der Deckungsbeitrag pro Stück zeigt uns, wie viel ein einzelnes Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Er ist wichtig für die generelle Profitabilität. Bei einem Engpass ist aber der Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit entscheidend! Er zeigt uns, wie effizient ein Produkt die knappe Ressource nutzt, um Deckungsbeitrag zu generieren. Die Formel ist einfach: Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit ist der Deckungsbeitrag pro Stück geteilt durch den Engpassverbrauch pro Stück. Stell dir vor, du hast nur einen begrenzten Ofen. Du würdest nicht den Kuchen backen, der pro Stück am teuersten ist, sondern den, der pro Ofenstunde den höchsten Gewinn bringt.

VisuellEine Vergleichstabelle mit zwei Spalten: 'Deckungsbeitrag pro Stück' und 'Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit'. Liste die Beschreibungen und die jeweilige Berechnungsformel darunter auf. Hebe die Formel für den DB pro Engpasseinheit hervor.

5.Nehmen wir das Beispiel der AquaFlow GmbH, einem Hersteller von Industriepumpen. Sie produzieren die 'Standard-Pumpe A' und die 'Hochleistungs-Pumpe B'. Der Engpass ist eine CNC-Fräsmaschine mit einer monatlichen Kapazität von 2.000 Stunden. Pumpe A hat einen Verkaufspreis von 400 Euro und variable Kosten von 240 Euro. Der Engpassverbrauch liegt bei 2 Stunden pro Stück. Für Pumpe B sind es 600 Euro Verkaufspreis, 300 Euro variable Kosten und 3 Stunden Engpassverbrauch pro Stück. Der Deckungsbeitrag pro Stück für Pumpe A beträgt 160 Euro. Geteilt durch 2 Stunden Engpassverbrauch ergibt das 80 Euro pro Engpasseinheit. Für Pumpe B liegt der Deckungsbeitrag pro Stück bei 300 Euro. Geteilt durch 3 Stunden Engpassverbrauch erhalten wir 100 Euro pro Engpasseinheit. Wir sehen hier schon: Obwohl Pumpe B einen höheren Deckungsbeitrag pro Stück hat, müssen wir den Engpassverbrauch berücksichtigen.

VisuellZeige das Szenario der 'AquaFlow GmbH' mit den Daten für 'Standard-Pumpe A' und 'Hochleistungs-Pumpe B' in einer Tabelle. Darunter Schritt-für-Schritt die Berechnung des Deckungsbeitrags pro Stück und des Deckungsbeitrags pro Engpasseinh…

6.Basierend auf unseren Berechnungen erstellen wir nun die Rangfolge und das optimale Produktionsprogramm. Pumpe B hat mit 100 Euro pro Engpasseinheit die höhere Priorität als Pumpe A mit 80 Euro pro Engpasseinheit. Die Gesamt-Engpasskapazität beträgt 2.000 Stunden. Zuerst bedienen wir die Mindestabnahmemengen: Für Pumpe B sind das 100 Stück, die 300 Stunden verbrauchen. Für Pumpe A sind es 200 Stück, die 400 Stunden verbrauchen. Es verbleiben 1.300 Stunden. Dann füllen wir die restliche Kapazität mit dem Produkt höchster Priorität auf, also Pumpe B, bis zur maximalen Absatzmenge von 300 Stück. Wir produzieren weitere 200 Stück Pumpe B, die 600 Stunden benötigen. Jetzt sind 900 Stunden für Pumpe B verbraucht und noch 700 Stunden Kapazität übrig. Diese 700 Stunden verteilen wir auf Pumpe A, was 350 Stück entspricht. Da die maximale Absatzmenge für Pumpe A 600 Stück beträgt und wir nur 550 Stück produzieren können (200 Mindest + 350 Rest), ist das in Ordnung. Unser optimales Produktionsprogramm ist somit 550 Stück Pumpe A und 300 Stück Pumpe B.

VisuellEine Tabelle, die die Rangfolge der Produkte, die Berücksichtigung von Mindest- und Höchstmengen und die schrittweise Verteilung der Engpasskapazität auf die Produkte zeigt. Präsentiere das finale optimale Produktionsprogramm für 'AquaFl…

7.Der häufigste Fehler in der Prüfung und Praxis ist, Produkte nach ihrem absoluten Deckungsbeitrag pro Stück zu priorisieren, anstatt den Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit zu verwenden. Das führt zu einem suboptimalen Produktionsprogramm und damit zu einem geringeren Gesamtdeckungsbeitrag. Weitere Fehler sind das Missachten von Mindest- oder Höchstmengen sowie eine falsche Identifikation des tatsächlichen Engpasses. Für deine IHK-Prüfung ist es wichtig, dass du immer alle Rechenschritte transparent zeigst und die Rangfolge der Produkte klar begründest. Achte genau auf die Aufgabenstellung: Sind Mindest- oder Höchstmengen gegeben? Welcher Engpass muss berücksichtigt werden? Nur so kannst du die volle Punktzahl erreichen.

VisuellEine Liste der 'Häufigsten Fehler bei der Engpassrechnung' und 'Prüfungstipps'. Betone den Fehler der Priorisierung nach DB pro Stück und die Wichtigkeit der Rechenschritte und Begründung.

8.Fassen wir zusammen: Die Engpassrechnung ist ein mächtiges Werkzeug, um bei knappen Ressourcen das optimale Produktionsprogramm zu finden und den Gesamtdeckungsbeitrag zu maximieren. Sie ist eine kurzfristige Optimierungsentscheidung, die Industriekaufleute in vielen Bereichen anwenden können, sei es in der Produktionsplanung, bei der Angebotskalkulation oder zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Indem wir den Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit als Entscheidungskriterium nutzen und Mindest- sowie Höchstmengen berücksichtigen, stellen wir sicher, dass wir die knappen Kapazitäten unseres Unternehmens bestmöglich nutzen. Mit diesem Wissen bist du bestens gerüstet, um auch komplexe Prüfungsfragen zur Engpassrechnung sicher zu beantworten.

VisuellGeneriere ein fotorealistisches Bild: Ein Team von Industriekaufleuten sitzt in einem modernen Besprechungsraum und diskutiert Produktionspläne auf einem großen Bildschirm. Der Bildschirm zeigt Grafiken und Tabellen zur Produktionsoptimi…

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Rechenbeispiel
Schritt-für-Schritt-Durchrechnung zum Thema
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Hallo und herzlich willkommen zu unserem Rechenvideo! Du hast bereits die Grundlagen der Engpassrechnung kennengelernt. Heute tauchen wir gemeinsam in ein konkretes Beispiel ein, um dein Wissen zu festigen und die Schritte praxisnah zu üben. Wir werden die Produktion der AquaFlow GmbH optimieren.

Lernziele

  • Die Berechnung des Deckungsbeitrags pro Engpasseinheit für verschiedene Produkte korrekt durchführen.
  • Ein optimales Produktionsprogramm unter Berücksichtigung von Engpasskapazitäten sowie Mindest- und Maximalabsatzmengen erstellen.

1.Stell dir vor, du bist bei der AquaFlow GmbH, einem Hersteller von Industriepumpen. Hier werden zwei Pumpentypen gefertigt: die Standard-Pumpe A und die Hochleistungs-Pumpe B. Der Engpass in der Produktion ist eine spezielle CNC-Fräsmaschine mit einer maximalen monatlichen Kapazität von 2.000 Stunden. Für Pumpe A gibt es eine Mindestabnahmemenge von 200 Stück und eine maximale Absatzmenge von 600 Stück. Für Pumpe B sind es 100 Stück als Minimum und 300 Stück als Maximum. Unsere Aufgabe ist es, ein optimales Produktionsprogramm zu erstellen, um den Gesamtdeckungsbeitrag zu maximieren.

VisuellMit dem Titel 'Szenario: AquaFlow GmbH Engpassrechnung'. Zeige die Produkte 'Standard-Pumpe A' und 'Hochleistungs-Pumpe B'. Hebe den Engpass 'CNC-Fräsmaschine: 2.000 Stunden/Monat' hervor. Liste die Mengenbegrenzungen auf: Pumpe A (Min:…

2.Bevor wir mit der Berechnung starten, schauen wir uns die notwendigen Eingabewerte an. Für Pumpe A haben wir einen Verkaufspreis von 500 Euro pro Stück, variable Kosten von 200 Euro pro Stück und einen Engpassverbrauch von 2 Stunden pro Stück. Bei Pumpe B beträgt der Verkaufspreis 800 Euro pro Stück, die variablen Kosten 300 Euro pro Stück und der Engpassverbrauch 3 Stunden pro Stück. Die zentrale Formel, die wir nutzen werden, ist der Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit, der sich aus dem Deckungsbeitrag pro Stück geteilt durch den Engpassverbrauch pro Stück ergibt.

VisuellMit dem Titel 'Eingabewerte & Formel'. Zeige eine Tabelle mit den folgenden Daten: * **Pumpe A**: Verkaufspreis: 500 €, Variable Kosten: 200 €, Engpassverbrauch: 2 Std/Stk * **Pumpe B**: Verkaufspreis: 800 €, Variable Kosten: 300 €, Engp…

3.Beginnen wir mit der Berechnung für Pumpe A. Zuerst ermitteln wir den Deckungsbeitrag pro Stück. Das ist einfach der Verkaufspreis minus die variablen Kosten. Für Pumpe A sind das 500 Euro minus 200 Euro, was einen Deckungsbeitrag von 300 Euro pro Stück ergibt. Diesen Wert teilen wir nun durch den Engpassverbrauch pro Stück, der bei Pumpe A 2 Stunden beträgt. Somit erhalten wir einen Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit von 150 Euro pro Stunde.

VisuellMit dem Titel 'Berechnung Pumpe A'. Zeige die folgenden Rechenschritte: 1. Deckungsbeitrag pro Stück (Pumpe A) = 500 € - 200 € = 300 € 2. Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit (Pumpe A) = 300 € / 2 Std = 150 €/Std

4.Jetzt wenden wir dieselben Schritte auf Pumpe B an. Der Deckungsbeitrag pro Stück für Pumpe B berechnet sich aus 800 Euro Verkaufspreis minus 300 Euro variablen Kosten, was 500 Euro pro Stück ergibt. Teilen wir diesen Wert durch den Engpassverbrauch von 3 Stunden pro Stück, erhalten wir einen Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit von gerundet 166,67 Euro pro Stunde. Schon hier sehen wir einen Unterschied in der Effizienz der Pumpen bezogen auf unsere Engpassmaschine.

VisuellMit dem Titel 'Berechnung Pumpe B'. Zeige die folgenden Rechenschritte: 1. Deckungsbeitrag pro Stück (Pumpe B) = 800 € - 300 € = 500 € 2. Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit (Pumpe B) = 500 € / 3 Std ≈ 166,67 €/Std

5.Mit den Deckungsbeiträgen pro Engpasseinheit können wir nun die Priorität festlegen. Pumpe B mit 166,67 Euro pro Stunde ist profitabler als Pumpe A mit 150 Euro pro Stunde. Daher priorisieren wir Pumpe B. Zuerst müssen wir aber die zugesagten Mindestabnahmemengen produzieren. Für Pumpe A benötigen wir 200 Stück mal 2 Stunden, also 400 Stunden. Für Pumpe B sind es 100 Stück mal 3 Stunden, also 300 Stunden. Insgesamt verbrauchen wir somit 700 Stunden unserer 2.000 Stunden Engpasskapazität. Es bleiben 1.300 Stunden Restkapazität für weitere Produktionen.

VisuellMit dem Titel 'Priorisierung & Mindestmengen'. Zeige: * Priorität: Pumpe B (166,67 €/Std) > Pumpe A (150 €/Std) * **Mindestmengen:** * Pumpe A (200 Stk): 200 Stk * 2 Std/Stk = 400 Std * Pumpe B (100 Stk): 100 Stk * 3 Std/Stk = 300 Std *…

6.Die verbleibenden 1.300 Stunden verteilen wir nun nach unserer Priorität, also zuerst auf Pumpe B. Wir haben bereits 100 Stück Pumpe B produziert und die maximale Absatzmenge liegt bei 300 Stück. Das bedeutet, wir können noch weitere 200 Stück Pumpe B herstellen. Dafür benötigen wir 200 Stück mal 3 Stunden pro Stück, also 600 Stunden Engpasszeit. Nach dieser Produktion bleiben uns noch 1.300 Stunden minus 600 Stunden, also 700 Stunden Restkapazität. Die maximale Absatzmenge für Pumpe B ist nun mit insgesamt 300 Stück erreicht.

VisuellMit dem Titel 'Restkapazität für Pumpe B'. Zeige: * Priorität: Pumpe B * Zusätzliche Menge Pumpe B: Max. 300 Stk - 100 Stk (bereits produziert) = 200 Stk * Kapazitätsbedarf: 200 Stk * 3 Std/Stk = 600 Std * Verbleibende Kapazität: 1.300 S…

7.Mit den verbleibenden 700 Stunden wenden wir uns nun Pumpe A zu. Wir haben bereits 200 Stück Pumpe A produziert und die maximale Absatzmenge liegt bei 600 Stück. Wir könnten also theoretisch noch 400 Stück zusätzlich produzieren. Dafür bräuchten wir 400 Stück mal 2 Stunden, also 800 Stunden. Da uns aber nur noch 700 Stunden zur Verfügung stehen, können wir nur 700 Stunden geteilt durch 2 Stunden pro Stück, also 350 zusätzliche Pumpe A produzieren. Unsere Engpasskapazität ist damit vollständig ausgeschöpft.

VisuellMit dem Titel 'Restkapazität für Pumpe A'. Zeige: * Priorität: Pumpe A * Verbleibende Kapazität: 700 Std * Zusätzliche Menge Pumpe A möglich: Max. 600 Stk - 200 Stk (bereits produziert) = 400 Stk * Benötigte Kapazität für 400 Stk: 400 St…

8.Unser optimales Produktionsprogramm sieht also wie folgt aus: Wir produzieren 550 Stück der Standard-Pumpe A und 300 Stück der Hochleistungs-Pumpe B. Damit nutzen wir unsere gesamte Engpasskapazität von 2.000 Stunden optimal aus. Der Gesamtdeckungsbeitrag beträgt 315.000 Euro, berechnet aus 550 Stück mal 300 Euro für Pumpe A und 300 Stück mal 500 Euro für Pumpe B. Die wichtige Erkenntnis: Der häufigste Fehler ist, Produkte nach ihrem absoluten Deckungsbeitrag pro Stück zu priorisieren, anstatt den Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit zu verwenden. Stell dir vor, du hast einen begrenzten Ofen und möchtest den höchsten Gewinn erzielen. Du würdest den Kuchen backen, der pro Ofenstunde den höchsten Gewinn bringt und dabei die Nachfrage berücksichtigt. Mit diesem Wissen kannst du nun fundierte Entscheidungen treffen. Bis zum nächsten Mal!

VisuellMit dem Titel 'Optimales Produktionsprogramm & Ergebnis'. Zeige: * **Optimales Produktionsprogramm:** * Pumpe A: 550 Stück * Pumpe B: 300 Stück * **Gesamt-Deckungsbeitrag:** * Pumpe A: 550 Stk * 300 €/Stk = 165.000 € * Pumpe B: 300 Stk *…

Hinweis: Dieses Transkript dient als barrierefreie Textalternative gemäß BFSG / WCAG 1.2.1. Die zusätzlichen „Visuell“-Hinweise beschreiben die wichtigsten Bildinhalte und erfüllen damit auch die Anforderung an eine Media-Alternative (WCAG 1.2.3) für Nutzer:innen, die das Video nicht sehen können. Eingeblendete Untertitel (WCAG 1.2.2) lassen sich im Player über das CC-Symbol ein- und ausschalten.

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